FOKUS

Selbständiges Lernen im Unterricht und Zuhause fördern

Unser Schulwesen wird seit längerem sehr von der Politik gesteuert. Hinsichtlich, das ein Kind möglichst viele akademische Fähigkeiten und Kompetenzen in seiner Schullaufbahn erarbeiten und erwerben soll. Die Illusion der Politik ist, dass es dann unserer Gesellschaft wirtschaftlich und sozial besser gehen soll. Aber wie geht es dann unseren Kindern auf diesem vorgegeben Weg unserer Gesellschaft dorthin? Diese Frage hat sich wohl die Politik wie auch die Macher unseres Schulsystems noch nicht gestellt? Vielleicht aber schon Sie als Lehrer oder als Eltern?

Wenn wir alle Erfahrungen, Forschungen und Botschaften herbei ziehen wird etwas ganz deutlich:

ELTERN, ERZIEHER UND LEHRPERSONEN SOWIE SCHULBILDUNG allgemein müssen ein Gleichgewicht finden, dass sich ein Kind harmonisch in seinem eigenen Tempo entwickeln darf. Nur dann kann es auch lernen, sei es kognitiv, und es ist auch wichtig dass mit dieser mentalen Gesundheit Sorge getragen wird. Die psychosoziale Gesundheit ist in den letzten Jahren massiv aus dem Gleichgewicht geraten und hat uns mehr und mehr gefangen genommen und weitreichende Probleme verursacht. Sie wurde zur Schulsorge Nummer Eins im Klassenzimmer und breitet sich auch im Elternhaus aus. Das psychosoziale Wohlbefinden eines Schulkindes sollte für alle Beteiligten das Wahre und Wichtige sein. Kinder und Schüler welche über diese psychosoziale Gesundheit verfügen lernen viel besser, eifriger, konzentrierter und zentrierter.

Wir haben aber diesen uralten Gegensatz gelehrt, dass "Spielen und Lernen" nicht möglich ist. Der Mensch spielt, oder der Mensch lernt! Das ist Wahnsinn, denn es sind keine Gegensätze sondern spielen ist Forschung für jedes Kind jeden Alters. Es ist Lernen! Es ist nicht Zeitverlust, es ist nicht Unproduktivität, es ist nicht Wellness!

Für jedes Kind und jeden Schüler ist spielen pure Erforschung neuer eigener identifizierbarer Leistungen; Hürden, Ängste, Freuden, Frust, Stressbewältigung, Problemlösungsstrategien erarbeitet und vielleicht um Freundschaften kämpfen.

Viele Emotionen und Bedürfnisse kommen in Bewegung und werden entwickelt und das Kind kann psychosoziale Gesundheit in der Schule und im privaten Umfeld erfahren ohne einen erzwungenen, ehrgeizigen Förderwahn oder notenmässigen Leistungsdruck unterworfen zu sein.

Erkennen wir das "Spielen" auch "Forschen" ist, so erkennen wir dass wir ohne Zwänge und Druck, fördern!

Fördern, findet spielend und lernend in einem statt!! Bei allen Forderungen einer Bildungsdirektion oder der Erziehungsdirektorenkonferenz kann diese Form die Lösung für unseren Auftrag Inklusion im Schulzimmer von allen Schülern sein, besonders für IF und Klassenlehrpersonen die integrativen Unterricht und Integrative Förderung täglich ausüben.